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Projekte / Produktentwicklung31. Juli 2026

ON•OFF: Wie aus einem Morgen- und Abendritual eine eigene Marke wurde

Von Marco Oetterli

ON•OFF: Wie aus einem Morgen- und Abendritual eine eigene Marke wurde

Die Ausgangslage: Zwei Momente, die jeder kennt

Morgens aufstehen und in den Tag finden. Abends runterfahren und zur Ruhe kommen. Zwei Momente, die den Rhythmus jedes Tages bestimmen – und die meisten Menschen irgendwie «durchleben», ohne ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Idee zu ON•OFF begann mit einer einfachen Beobachtung: Es gibt unzählige einzelne Produkte für Energie, für Schlaf, für Fokus, für Entspannung. Aber kein durchdachtes System, das beides verbindet – als bewusstes Ritual statt als Problemlösung.

Die Idee: Ein Lichtschalter für den Tag

ON•OFF ist ein Schweizer Tagesritual – so einfach wie ein Lichtschalter. Morgens ON: wach werden, ankommen, fokussiert loslegen. Abends OFF: runterfahren, durchatmen, loslassen. Kein kompliziertes Regime, keine zehn verschiedenen Dosen. Zwei Kapseln am Morgen, zwei am Abend, dazu jeweils eine Tasse Tee.

Das Konzept der Dualität zieht sich durch alles: Tag und Nacht, Aktivierung und Regeneration, Fokus und Ruhe. Nicht als Gegensatz, sondern als System – zwei Seiten derselben Medaille.

Der machraum-Prozess: Vom Quellraum zum eigenen Unternehmen

ON•OFF ist das bisher umfassendste Projekt, das den kompletten machraum-Prozess durchlaufen hat. Im Quellraum entstand die Grundidee: ein ritualisiertes Tagesprodukt, das Morgen und Abend bewusst trennt. Die Entscheidungsschleuse prüfte Markt, Machbarkeit und Differenzierung – und gab das Go.

Im Machraum wurde dann alles realisiert: Rezepturentwicklung, Produktionspartner in der Schweiz, Markenaufbau, Verpackungsdesign, Online-Shop, Logistik. Am Ende stand nicht nur ein Produkt, sondern ein eigenes Unternehmen: die ON•OFF Duality AG.

Das Produkt: Swiss Made, klar deklariert

ON•OFF umfasst aktuell Kapseln (als eigene MEN- und WOMEN-Rezepturen), Tee (ON mit Sencha-Grüntee für den Morgen, OFF koffeinfrei für den Abend) und bald auch Functional Drinks. Alles entwickelt in Eschenbach LU, produziert in der Schweiz.

Ein zentraler Grundsatz: Jeder Inhaltsstoff steht mit exakter Menge auf der Packung. Keine versteckten Mischungen, keine «proprietary blends». Wer ON•OFF kauft, weiss genau, was drin ist. Das ist in der Branche keine Selbstverständlichkeit – und für uns nicht verhandelbar.

Branding: Dualität als Designprinzip

Die Marke ON•OFF lebt von Kontrasten: Hell und Dunkel, Morgen und Abend, Energie und Ruhe. Das Branding übersetzt diese Dualität in jedes Detail – von der Farbwelt («ON» in warmem Gold, «OFF» in tiefem Blau) über die Typografie bis zur Verpackung.

Der Name selbst ist das stärkste Asset: universell verständlich, sofort einprägsam, und er kommuniziert das Produktversprechen in zwei Silben. Kein Erklärungsbedarf, keine Umwege.

Was ON•OFF für machraum bedeutet

ON•OFF ist der lebende Beweis, dass das machraum-Modell funktioniert. Nicht als Beratungsprojekt, nicht als Agenturauftrag – sondern als eigene Marke, eigenes Unternehmen, eigenes Risiko. Von der ersten Idee bis zum Produkt im Regal, vom Quellraum bis zur Marktreife.

Für uns ist das der härteste Test: Wenn wir behaupten, Ideen zu Produkten zu machen, dann muss das auch mit unseren eigenen Ideen funktionieren. ON•OFF zeigt, dass es geht – mit Ausdauer, klaren Entscheidungen und dem Mut, eine Idee konsequent durchzuziehen.

Ausblick

Ende August 2026 lanciert ON•OFF die Functional Drinks – ON Power Drink und OFF Relax Drink. Damit wird das Ritual noch zugänglicher: ein Griff zum Kühlschrank statt Kapsel und Teetasse. Die Drinks sind in der Schweiz hergestellt, mit echtem Kräuterauszug statt künstlichem Aroma.

Das Ziel bleibt dasselbe: Zwei bewusste Momente im Tag – nicht mehr, nicht weniger.


ON OFF ist ein Projekt der Oetterli Ideen AG, realisiert als eigenständiges Unternehmen (ON•OFF Duality AG). Mehr erfahren: onoff.ch

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